Jenseits von Winnetou: Idigene Perspektiven statt kolonialer Bilder
DI 28.6, 18.30 ACUD Studio
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Rassistische Bilder von indigenen Menschen entstanden durch koloniale Erzählungen und wirken bis heute fort – auch in scheinbar „harmlosen" Figuren wie Winnetou. Sie prägen Wahrnehmungen, reduzieren indigene Menschen auf Stereotype und verdecken Gewalt, Kolonialismus, Völkermord und Rassismus.
Das Gespräch mit anschließender Publikumsdiskussion zeigt Zusammenhänge zwischen Darstellung und Deutungsmacht, Rassismus und globalen Machtverhältnissen. Seid ihr bereit, Winnetou zu entkommen? Der Abend knüpft an die Kampagne „Escaping Winnetou” von Survival International an.
Mit:
Carmen Ibáñez | Anthropologin, FU Berlin
Ibrahim Arslan | Antirassismus-Aktivist, Überlebender Mölln 1992
Llanquiray Painemal | Mapuche-Aktivistin, Sozialwissenschaftlerin
Mel B. | Autorin, Aktivistin.
Organisiert von Survival International – der globalen Bewegung für die Rechte Indigener Völker