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    UNCENSORED PLAYLIST ALBUM RELEASE

    Thu 30.08 18:30 // CONCERT, DISCUSSION, RELEASE // ACUD CLUB
    UNCENSORED PLAYLIST ALBUM RELEASE

    Die “Uncensored Playlist” wird gepresst. Nach dem Erfolg unseres Musik-Projekts, mit dem wir zensierte Texte als Pop-Songs über Online-Streamingdienste weltweit verfügbar gemacht haben, freuen wir uns, dass alle Songs jetzt in einer limitierten Auflage als Doppel-LP auf Vinyl erscheinen. Aus diesem Anlass laden wir ein zu einer Podiumsdiskussion mit den Machern und einem exklusiven Konzert im ACUD.
     
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    PROGRAM
     
    18H30
    Einlass
     
    19H
    Podiumsgespräch mit Chang Ping (exilierter Journalist, China), Lucas Mayer (Musikproduzent, Brasilien), Christoph Pietsch (DDB) und Daniel Moßbrucker (Referent für Informationsfreiheit im Internet, Reporter ohne Grenzen)
     
    20H30
    Konzert mit Medulla ft. Lucas Mayer & Luiza Caspary
     
    22H
    Ende
     
    Anmeldung: aufgrund der begrenzten Platzzahl bittet wir Sie sich per Email unter rog@reporter-ohne-grenzen.de anzumelden. Restplätze werden an der Abendkasse vergeben.
     
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    ABOUT
     
    Für das Projekt haben Reporter ohne Grenzen und die Kreativagentur DDB Germany mit renommierten Journalist*innen aus fünf Ländern zusammengearbeitet, in denen unabhängige Medien unter Druck stehen: mit Exil-Journalist Chang Ping aus China und Galima Bukharbaeva aus Usbekistan, mit Basma Abdelaziz aus Ägypten, dem Blogger Bui Thanh Hieu aus Vietnam und mit Prachatai, einem Netzwerk von unabhängigen Journalisen in Thailand.
     
    Gemeinsam mit Lucas Mayer (Musikproduzent) und Iris Fuzaro (Filmmacherin) wurden zehn vorher zensierte Artikel zu zehn unzensierten Songs und diese über Online-Streamingdienste weltweit verfügbar gemacht, jeweils auf Englisch und in der Landessprache. Diese Songs erscheinen jetzt in einer limitierten Auflage als Doppel-LP auf Vinyl. Exklusiv zum Release der Platte performen Lucas Mayer und Band die Songs live.
     
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    ENGLISH
     
    The “Uncensored Playlist” is getting physical. After the success of our music project, through which we have made censored lyrics available worldwide as pop songs via online streaming services, we are delighted that all songs are now available in a limited edition as double LP on vinyl. On this occasion we invite you to a panel discussion with the creators and an exclusive concert in the ACUD.
     
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    PROGRAM
     
    18H30
    Admission
     
    19H
    Panel discussion with Chang Ping (exiled journalist, China), Lucas Mayer (music producer, Brazil), Christoph Pietsch (DDB) and Daniel Moßbrucker (Internet Freedom Desk Officer, Reporters without Borders Germany)
     
    20H30
    Concert with Medulla ft. Lucas Mayer & Luiza Caspary
     
    22H
    End
     
    Registration: due to the limited number of seats, we kindly ask you to register by email at rog@reporter-ohne-grenzen.de Remaining seats will be available at the box office.
     
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    ABOUT
     
    For the project, Reporters Without Borders and the creative agency DDB Germany have worked together with renowned journalists from five countries, in which independent media are under pressure: with exiled journalist Chang Ping from China and Galima Bukharbaeva from Uzbekistan, with Basma Abdelaziz from Egypt, blogger Bui Thanh Hieu from Vietnam and with Prachatai, a network of independent journalists in Thailand.
     
    Together with Lucas Mayer (music producer) and Iris Fuzaro (filmmaker), ten previously censored articles were made available worldwide as ten uncensored songs via online streaming services, in English and in the respective national language. These songs are now released as a limited edition double LP on vinyl. Exclusivly for the release of the record Lucas Mayer and band perform the songs live.
     
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    DO 30.8 // 18H30 // PWYC
    ACUD CLUB // RELEASE + DISCUSSION + CONCERT
    reporter ohne grenzen presents:
    UNCENSORED PLAYLIST ALBUM RELEASE
    censored lyrics as pop songs
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    WIE KOMMEN WIR ZUR ENTKRIMINALISIERUNG VON HAUSBESETZUNGEN?

    Thu 30.08 19:30 // DISCUSSION // ACUD STUDIO
    WIE KOMMEN WIR ZUR ENTKRIMINALISIERUNG VON HAUSBESETZUNGEN?

    Wie kommen wir zur Entkriminalisierung von Hausbesetzungen? Podium und Film zur Geschichte und Gegenwart von Hausbesetzungen in Berlin.
     
    Eine Diskussionsveranstaltung der “Helle Panke e. V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin” mit: Katina Schubert (Vorsitzende DIE LINKE.Berlin), Kim Schmittz & Charlie Neumann (beide engagiert bei #besetzen)
    Moderation: Dr. Andrej Holm
     
    Einlass ab 19H30, Beginn 20H
     
    Eintritt 2 Euro / ermässigt 1 Euro
     
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    ABOUT
     
    Das Berliner Stadtbild wird durch die Geschichte von Hausbesetzungen mit geprägt: Ob es die bunt bemalten Fassaden sind, die in den Reiseführern über Berlin auftauchen, oder ganze Häuserzeilen in angesagten Altbauquartieren, die sonst verfallen oder abgerissen worden wären: Viele Orte der Subkultur blicken auf eine Geschichte der Besetzung bzw. von temporären räumlichen Aneignungen zurück. In den legalisierten ehemals besetzten Wohnhäusern der verschiedenen Hausbesetzerwellen, die Berlin erleben durfte, sind die Mieten in der Regel deutlich unter denen, die sonst in diesen Vierteln bezahlt werden. Berlin und die Hausbesetzungen sind also eigentlich eine Erfolgsgeschichte, die öffentlich gewürdigt gehört.
     
    Dem ist aber nicht so. Mit der sog. “Berliner Linie” wird seit Jahrzehnten versucht, jede Form von Hausbesetzungen, ob als Wohnort oder Ort kultureller Freiheit, innerhalb von 24 Stunden zu beenden. Im Zweifel lieber immer mit zu viel als zu wenig Polizei. Dabei gab es in vielen europäischen Ländern und Metropolen jahrzehntelang einen anderen Umgang mit Hausbesetzungen, die das Hausbesetzen unter bestimmten Umständen erlaubte bzw. bestehende Hausbesetzungen legalisierte. Nach und nach änderten viele Städte und Staaten ihren ehemals lockeren Umgang mit Hausbesetzungen in Richtung Repression, also schnelles Räumen und strafrechtliche Verfolgung. Ausnahme ist noch die teure Bankenmetropole Zürich, in der nach wie vor erfolgreiche Hausbesetzungen möglich sind.
     
    Dabei haben Hausbesetzer an vielen Orten immer auch Sympathien jenseits ihrer eigenen Milieus. Durch die seit einigen Jahren in Berlin herrschende Wohnungskrise bekommen Hausbesetzungen auch hier wieder Aktualität und erfahren Sympathie: 53 % der Berlinerinnen und Berliner finden es laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der “Berliner Zeitung” legitim, Häuser zu besetzen, um auf Leerstand bei gleichzeitiger Wohnungsnot aufmerksam zu machen. Ist es also an der Zeit, den Umgang mit Hausbesetzungen zu überdenken und die “Berliner Linie” zu ändern?
     
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    DO 30.8 // 19H30 // 1-2€
    ACUD STUDIO // DISCUSSION
    WIE KOMMEN WIR ZUR ENTKRIMINALISIERUNG VON HAUSBESETZUNGEN?
    podium und film zur geschichte und gegenwart von hausbesetzungen in berlin

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